Sonntag, 22. Juli 2007

Harlem



Heute ist es schwierig für mich zu schreiben.
Wir waren zur Harlem Gospel Tour mit Gottesdienst und ich muss erst einmal die Eindrücke verdauen.
Es war wundervoll und mit uns bekannten Gospelveranstaltungen nicht zu vergleichen.
Wir durften an einem Gottesdienst teilnehmen und haben einen wundervollen Reiseführer gehabt, der uns die Geschichte von Harlem näher gebracht hat.
Er wurde dort geboren und lebte dort 19 Jahre.
Vielleicht schreibe ich heute Abend noch weiter, jetzt möchte ich meine Erlebnisse etwas verdauen.

Samstag, 21. Juli 2007









Ich komme heute erst dazu über den gestrigen Tag und den heutigen Tag zu schreiben, da ich gestern einfach zu müde war.
Gestern waren wir im Naturkundemuseum, ein tolles Museum und ein Unterschied wie Tag und Nacht zu unserem Museum.
Es war richtig spannend, alles war dabei, die Entwicklung der Erde, der Mensch, Kristalle u.s.w!
Das einzige was wieder etwas nervig war: die Klimaanlage. Man fühlt sich wie im Winter und ich hatte doch wieder meine Jacke vergessen, weil man es sonst draußen nicht aushält.
Nachdem wir nach fast 3 Stunden wieder in der Sonne standen, holte meine Tochter ihre Jacke aus der Tasche und fragte ob ich sie anziehen wolle um mich auf zu wärmen.
Also, da war ich doch platt, aber sie hatte es auch vergessen.
Gut, ich habe es überlebt und nach einiger Zeit wurde mir auch wieder warm.
Danach haben wir uns das Dakota Haus angeschaut, ein Haus mit Geschichte: hier wurde John Lennon erschossen, der Film“ Rosmarins Baby“ gefilmt...
Nun ging es erst einmal nach Hause, einen Kaffee getrunken und weiter ging es mit der U-Bahn zur Staten Island Ferry.
Wir dachten doch wirklich, man könnte dort wundervoll spazieren gehen und etwas essen und dann, wenn die Sonne untergegangen ist, mit dem traumhaften Blick auf Manhatten wieder zurück nach New York.
Aber es war enttäuschend. Wir waren 16:00 Uhr auf der Insel und stellten fest, das es nicht so gemütlich ist, wie wir uns das dachten.
Wir liefen 2 Stunden bevor wir etwas gefunden hatten, wo wir etwas zu trinken und zu essen bekamen.
Die Gegend war unheimlich und nicht nach meinem Geschmack, aber gut, wir setzten uns die letzten 2 Stunden bis zum Sonnenuntergang ans Meer und fuhren um 21:00 Uhr mit einem traumhaften Blick wieder zurück.
Es hatte sich also gelohnt, auch wenn wir etwas durchgefroren und müde um 22:30 Uhr zuhause waren.
Das war der Grund, dass ich Gestern einfach nicht mehr schreiben konnte.

Nun zum heutigen Tag.
Wir sind heute Morgen um 7:00 Uhr aufgestanden und mit der U-Bahn in den Central Park gefahren.
Martin wollte gerne laufen und: gesagt, getan, waren wir auch nach einigen Hindernissen angekommen und Martin konnte durch den Park laufen.
Es war schon lustig mit anzusehen, wie viele Menschen am frühen Morgen laufen, ich habe die Ruhe genossen und die Eichhörnchen und Menschen beobachtet.
Martin kam nach 30 Minuten wieder und war glücklich und zufrieden.
Nun noch schnell in den Buchladen für unsere Tochter das neue Harry Potter Buch gekauft und ab nach Hause.
Oh welch ein Wunder, alle waren wach, wir duschten uns noch schnell und ab ging es mit Kind und Kegel, Coney Island, ein Tag am Strand war angesagt.
Nach einer langen U-Bahnfahrt konnten wir schon das Meer riechen und laute Musik und Menschenmassen streiften unseren Weg.
Karussells, Achterbahn, Riesenrad und vieles mehr waren vor dem Strand zu überwinden und dann war er da, oh, Menschenmassen, aber der Ozean in der Nähe.
Wir legten uns auf unsere Handtücher und ab ging es zum Wasser.
Es war ein schöner Tag, viel Sonne und Wasser, auch eine Fahrt mit einem merkwürdigen Riesenrad, die Gondeln bewegten sich nach vorne und hinten während der Fahrt, also ich habe mir das Treiben von unten angeschaut und mich über das Kreischen mancher Menschen gefreut.
Nun sind wir wieder zu Hause und wollen nun etwas Ruhe haben und danach essen gehen.
Das war’s für heute.

Donnerstag, 19. Juli 2007






Heute mal kurz!!

Heute ist schon Donnerstag und wir haben uns heute entschlossen, mal etwas ruhiger den Tag zu gestalten.
Die Explosion von gestern sitzt mir doch noch in den Knochen und in der Stadt sieht es aus, als wenn ein Krieg beginnen würde.
Es sind alle Zugangsstraßen zum Explosionsort gesperrt, überall Polizeiwagen, Feuerwehrautos, Krankenwagen und Polizisten, die einem den Weg weisen, mit Schutzmasken im Gesicht. Also da wird einem doch ganz anders.
Unser Ziel war heute der Grand Zentral Station, der Bahnhof ist wirklich beeindruckend, die Innenausstattung wundervoll anzusehen, wenn da nicht die ganzen Absperrungen gewesen wären, aber gut.
Danach ging es zum UNO Gebäude, also das war wirklich sehr interessant. Wir haben eine Führung durch das Gebäude mitgemacht und haben dort eine Klasse aus Harlem getroffen.
Der Lehrer war sehr interessiert, weil wir aus Deutschland kommen und machte ein Foto von uns mit seinen Schülern.
Er gab uns auch noch interessante Tipps, wo wir noch hingehen sollten, wie z.B. ein Museum in Harlem, wo es um die Geschichte geht und ab 19.00 Uhr würde dort immer live Musik gespielt.
Danach wollte ich nicht mehr und konnte auch nicht mehr.
Ich ging nach Hause und wollte nur noch die Füße hochlegen, Ruhe und einen Kaffee.
Ja, nun ist noch kochen angesagt, die Wäsche wird heute noch gewaschen und besser die lassen wir im Waschsalon waschen und dann ist auch dieser Tag rum.